Schritt für Schritt zur Wunschimmobilie – Finanzierung

Hausbau Finanzierung

Nachdem Sie sich bereits mit Ihrem Fachberater im ersten Teil des Beratungsgesprächs – der Bedarfsanalyse – angeschaut haben, wie Ihr Traumhaus aussehen soll und welche Möglichkeiten Ihr Grundstück hergibt, folgt nun im zweiten Teil die wichtige Frage der Finanzierung: Wieviel möchten Sie in Ihr Traumhaus investieren?

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Was kostet ein Haus?

Eine beliebte Frage, die sich leider nicht pauschal beantworten lässt, denn die Entstehungskosten für ein Haus sind von vielen Faktoren abhängig:

  • Wie ist die Beschaffenheit Ihres Grundstücks? Ist es bereits erschlossen? Handelt es sich um ein Hanggrundstück?
  • Möchten Sie mit oder ohne Keller bauen?
  • Möchten Sie ein schlüsselfertiges Haus oder legen Sie gerne selbst Hand an und möchten vielleicht nur ein Ausbauhaus?
  • Welche Ausstattung (Fliesen, Böden, Sanitärgegenstände, usw.) planen Sie?
  • Welche Art der Haustechnik möchten Sie? Legen Sie zum Beispiel Wert auf Smart Home?

Haushersteller kalkulieren in der Regel mit einer Basisausstattung, die in der sogenannten Bau- und Leistungsbeschreibung festgelegt ist. Selbstverständlich haben Bauherren in vielen Bereichen die Möglichkeit auch individuell gegen dementsprechenden Aufpreis zu bemustern.

Baukosten und Baunebenkosten

Gemeinsam mit Ihrem Fachberater sprechen Sie die einzelnen Kostenpunkte durch, die auf Sie zukommen werden. Grundsätzlich müssen Sie mit folgenden Posten rechnen:

  • Grundstückskosten
  • Erschließungskosten
  • Planungsgebühren
  • Baukosten
  • Baunebenkosten

Darunter fallen auch sämtliche Genehmigungs- und Vermessungsgebühren, Baustrom und -wasser, sowie Versicherungen, Arbeitsschutzmaßnahmen etc. Auch Anschlusskosten für Strom und Wasser, sowie der Bodenaushub und die Entsorgung.

Ein weiterer Kostenpunkt ist die gesamte Planung, die in mehreren Stadien verläuft. Zu Beginn wird ein Eingabeplan erstellt, auf den der Werkplan folgt, ebenso Wärmeberechnung usw. Wenn Sie sich für ein Energieeffizienhaus entscheiden, fallen zusätzliche Gebühren für einen Energieberater an, der die notwendigen Berechnungen und Unterlagen zur Beantragung der Fördermittel erstellt.

Wieviel kann ich beim Hausbau sparen?

Je nachdem ob Sie sich für ein schlüsselfertiges Haus oder ein Ausbauhaus entscheiden, haben Sie verschiedene Möglichkeiten Kosten zu sparen.
Wenn Sie handwerkliches Geschick haben, können Sie beispielsweise Böden selbst verlegen oder auch Malerarbeiten in Eigenleistung übernehmen. Im Falle eines Ausbauhauses erhalten Sie die reine Gebäudehülle und können den gesamten Innenausbau wie Boden- und Fliesenarbeiten, Malerarbeiten, Elektro- und Sanitärarbeiten selbstständig übernehmen oder anderweitig vergeben. Allerdings sind ausgegliederte Gewerke oder Arbeiten von der Gewährleistung ausgeschlossen.
Aufgrund der Gewährleistung und Notwendigkeit der fachmännischen Ausführung, können demnach Arbeiten oder Gewerke rund um die Gebäudehülle nicht in Eigenleistung erbracht werden.
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Finanzierung – Wieviel möchte ich in mein Traumhaus investieren?

Nachdem Sie Ihre Wünsche festgehalten haben und Ihr Verkaufsberater die Kostenpunkte angesprochen hat, stellt sich im nächsten Schritt die Frage wieviel Sie in Ihre Wunschimmobilie investieren möchten.

In der Regel kann Ihnen der Fachberater bereits im Bedarfsanalyse-Gespräch einen groben Richtwert geben ob Ihre Wunschvorstellungen mit Ihrem Budget vereinbar sind oder Sie ggf. Abstriche machen müssen.

Vorbereitung auf die Hauspräsentation

Damit ist das erste Beratungsgespräch beendet. Ihr Fachberater kennt nun Ihre Wünsche und Vorstellungen wie Ihr Traumhaus aussehen soll und weiß wieviel Sie investieren möchten.
Im Nachgang bringt er die gesammelten Informationen zu Papier und erstellt ein individuelles Angebot. Das Ergebnis sehen Sie im nächsten Schritt der Hauspräsentation.

Als BauherrIn können Sie die Zwischenzeit nutzen und sich um die Finanzierung kümmern, damit Sie bei dem Folgetermin, der Hauspräsentation, auch eine gute Entscheidungsgrundlage haben.

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